7 Bestuhlungsformen – damit alles am richtigen Platz sitzt!

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Neben der richtigen Location spielt vor allem die passende Anordnung der Tische und Stühle Ihrer Räumlichkeiten eine entscheidende Rolle für den Erfolg Ihrer Veranstaltung.

Verfahren Sie bei der Auswahl der richtigen Sitzordnung, genau wie bei der Suche nach der passenden Location, indem Sie vorab genau definieren, welches Ziel Sie mit Ihrer Veranstaltung verfolgen. Denn erst wenn klar definiert ist, was mit der Veranstaltung Ihres Events erreicht werden soll, kann die Planungsphase losgehen.

Ziele könnten beispielsweise das Präsentieren in der Öffentlichkeit oder das Gewinnen von Neukunden sein. Wie Sie Ihre Ziele SMART formulieren, finden Sie in unserem Blogeintrag zur Suche nach der passenden Location.

Berücksichtigen Sie neben Ihrem Ziel außerdem nicht nur die Anzahl der Teilnehmer und die Größe der Räumlichkeiten, sondern auch das Ambiente, welches Sie schaffen möchten und die Verbindung, in der Ihre Teilnehmer zueinanderstehen.

Für ein gelungenes Opening

Für einen lockeren Empfang vorab oder während den Pausen eines Vortrags bieten sich Stehtische ideal an. So sorgen Sie für lockere Kommunikationen unter Ihren Teilnehmern, da diese nicht an einen Sitzplatz gebunden sind, sondern sich frei bewegen können.

Damit Sie die Zeit während längerer Pausen optimal ausnutzen, bieten sich Loungemöbel an. Diese laden einerseits zum Ausruhen ein, andererseits schaffen Sie die passende Atmosphäre für anregende Gespräche, das Knüpfen neuer Kontakte und intensives Networking.

Für die Veranstaltung selbst hier die sieben wichtigsten Bestuhlungsformen.

Ideales Networking – Bankett- und Galabestuhlung

Besonders für Veranstaltungen im festlichen Rahmen, wie bei Jubiläen oder Wohltätigkeitsveranstaltungen, ist diese Variante der Bestuhlung besonders

geeignet. Ihre Teilnehmer sitzen je in kleinen Gruppen an eckigen Tischen (Bankettbestuhlung) oder an runden Tischen (Galabestuhlung), ausgestattet mit Stühlen. Dadurch steht dem Networking Ihren Teilnehmern nichts mehr im Weg. Je Tisch sollten Sie zwischen acht und zehn Personen platzieren.

Dies sorgt für direkten Blickkontakt zwischen Ihren Teilnehmern und somit für einen hervorragenden Einstieg in neue Gespräche. Allerdings wird für diese Bestuhlungsform relativ viel Platz benötigt.

Umso länger die Reden oder Präsentationen auf der Bühne dauern, desto mehr Plätze sollten Sie auf der Seite zur Bühne hin freihalten. So vermeiden Sie, dass sich Ihre Teilnehmer an diesen Plätzen permanent umdrehen müssen.

Für jeder Gruppengröße – Die Blockbestuhlung

Die Blockbestuhlung ist abgeleitet von Ihrer Haupteigenschaft, denn die Teilnehmer sitzen um einen meist rechteckigen Tischblock herum.

Diese Variante eignet sich sowohl für kleinere Gruppen an mehreren Tischen, als auch große Gruppen an einem Tisch mit bis zu 14 Personen, die miteinander interagieren sollen, wozu Sie durch den direkten Blickkontakt eingeladen werden. Außerdem bietet diese Form eine klare Strukturierung Ihrer Räumlichkeiten und somit für keine Probleme der Durchgangsmöglichkeiten. Besonders geeignet ist Sie unter anderem für Konferenzen und interne Sitzungen.

Besonders geeignet für Feierlichkeiten – die Carréform

Eine beliebte Bestuhlungsform für Meetings oder auch Geschäftsessen ist die Carréform, welche ähnlich wie die Blockbestuhlung aufgebaut ist. Sie können ganz klassisch einen quadratischen Tisch, oder ein abgerundetes Quadrat verwenden.

Allerdings werden die Tische so angeordnet, dass in der Mitte ein freier Bereich bleibt. Dieser sorgt unter anderem dafür, dass Ihre Gäste während der Veranstaltung über mehr Beinfreiheit verfügen. Ein Nachteil dieser Bestuhlungsform ist dementsprechend, dass auch hier etwas mehr Platz, als bei der Blockbestuhlung benötigt wird.

 

Für einen freien Blick – Die U-Form

Für Veranstaltungen in denen Sie Ihre Teilnehmer zu Diskussionsrunden einladen möchten, nutzen Sie die U-Form. Bei dieser Art der Bestuhlung bilden die aufgestellten Stühle die Form eines U. Die Stühle befinden sich nur an der Außenseite der Tische, sodass der innere Bereich frei bleibt.

Der entscheidende Vorteil gegenüber der Blockbestuhlung ist hier, dass Präsentationen für alle Teilnehmer gut einsehbar sind, da jeder einen freien Blick nach vorne hat. Dadurch, dass die Tische keinen Kreis bilden, kann der Innenraum durch beispielsweise den Seminarleiter oder den Redner genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Teilnehmer Blickkontakt zueinander haben und die Kommunikation untereinander somit begünstigt wird.

Die U-Form ist jedoch mit viel Platzbedarf verbunden und eignet sich nicht für besonders große Gruppen. Neben Diskussionsrunden lassen sich auch hier ausgezeichnet Seminare oder Workshops abhalten.

Klare & einheitliche Strukturen – Parlamentarische Bestuhlung

Die Parlamentarische Bestuhlung eignet sich besonders gut für Workshops, Seminare und Präsentationen jeder Art. Wie im Parlament werden mehrere Reihen mit eckigen Tischen inklusive Stühle hintereinander aufgestellt. Diese stehen parallel zur Bühne oder dem Rednerpult.

So stellen Sie sicher, dass die Sicht auf die Leinwand von jedem Platz aus gesichert ist. Außerdem haben Ihre Teilnehmer die Möglichkeit mitzuschreiben. Auch für ausreichend Beinfreiheit und einen optimalen Blick nach vorne ist gesorgt. Zusätzlich lässt sich sagen, dass die Bedienung Ihrer Teilnehmer bei dieser Art der Bestuhlung sehr gut möglich ist.

Die Bühne im Zentrum – Fischgrätenbestuhlung

Um noch mehr Zentralität auf Ihre Bühne oder Ihren Redner zu erzeugen, wählen Sie die Fischgrätenbestuhlung.

Der Name dieser Bestuhlungsform verrät bereits, wie diese Variante aussehen könnte. Die Tische und Stühle sind ebenfalls hintereinander aufgereiht, allerdings in Form von Fischgräten. Sie sind also nicht komplett nach vorne ausgerichtet, sondern schräg zur Bühne.

Ein klarer Vorteil ist, dass alle Teilnehmer freie Sicht haben und gleichzeitig genügend Platz zum Arbeiten besteht. Im Gegensatz zu der parlamentarischen Bestuhlung wird bei der Fischgrätenbestuhlung jedoch mehr Platz gebraucht und somit weniger Teilnehme in den Raum passen. Auch die Kommunikation zwischen Ihren Teilnehmern wird durch diese Bestuhlungsform erschwert und sollte deshalb zweitrangig sein.

Perfekt für kleine Locations – Stuhlreihen/ Theaterbestuhlung

Wie in einem Theater werden bei dieser Bestuhlungsart Stühle in Reihen aufgestellt, jedoch keine Tische. Für Veranstaltungen mit besonders vielen Teilnehmern ist diese Bestuhlungsart eine sehr gute Variante, da durch die enge Anreihung der Stühle und das Auslassen von Tischen kein Platz verloren geht. Ein guter Abstand zwischen den Stühlen liegt hier bei ca. 60 bis 70 cm (gemessen von der hinteren Stuhllehne bis zum Beginn des nächsten Stuhls).

Die Interaktionen unter den Teilnehmern stehen hier nicht im Vordergrund. Sehr gut geeignet ist diese Bestuhlungsform allerdings für Vorträge, Präsentationen jeder Art oder auch Vorführungen.

Fazit

Bei der Auswahl der richtigen Bestuhlungsform gilt es mehrere Dinge zu beachten. Deshalb überlegen Sie sich vorab, um was für eine Veranstaltung es sich handelt und was Sie mit dieser erreichen möchten. Denn die Art der Veranstaltung spielen eine entscheidende Rolle bei Ihrer Wahl der optimalen Bestuhlungsform. Es ist empfehlenswert, die Anzahl Ihrer Teilnehmer frühzeitig in Erfahrung zu bringen, sodass Sie direkt eine Anordnung der Tische und Stühle vornehmen können.

Besonders wichtig ist, dass die ausgewählte Location über ausreichend Platz verfügt, um die gewünscht Bestuhlungsvariante um zu setzen. Auch deshalb empfiehlt sich, bereits vor der Besichtigung des Veranstaltungsortes, eine Vorstellung darüber haben, wie die Bestuhlung im Raum später aussehen soll und wie viele Sitzmöglichkeiten während Ihrer Veranstaltung vorhanden sein müssen.

Tipp

Eine Unterstützung bei der Planung Ihrer passenden Sitzordnung gibt Ihnen unsere Software GENOLIVE® EVENTS Hier lassen sich schnell und einfach verschiedene Bestuhlungsformen erstellen und mit Ihren Teilnehmern besetzen. So erhalten Sie eine klare Übersicht inklusive Besetzung. Außerdem ist jeder Sitzplatz als weitere Spalte in der Liste Ihrer Teilnehmer zu finden. So können Sie beispielsweise den zugehörigen Kundenberater neben seinem jeweiligen Kunden platzieren. Begleitpersonen lassen sich so ganz einfach neben die Teilnehmer setzen und können sogar bei der Anmeldung einen Platzwunsch äußern. Diese Ordnung lässt sich selbstverständlich jederzeit und auch vor Ort noch abändern, sodass es vor allem in den vorderen Reihen nicht zu leeren Plätzen kommt. Außerdem können Sie direkt vor Ort Ihre Platzkarten oder Namensschilder innerhalb weniger Sekunden drucken. So stellen Sie sicher, dass Rechtschreibfehler noch rechtzeitig korrigiert werden und Sie können noch nicht angemldete Teilnehmer erfassen und mit Namensschildern ausgestatten.

 

Jennifer Denkler
Jennifer Denkler
...hat einen kaufmännischen Background und studiert nebenberuflich Wirtschaftspsychologie. Bei Conventex ist sie seit Anfang März Teil des Sales & Marketing Teams.

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